ADVENTURE CAMPs beugen der Sucht vor
Eine suchtpräventive Maßnahme, die der Verein seit 2006 mit großem Erfolg durchführte, sind die "ADVENTURE CAMPs". In Hohenbüchen (Niedersachsen) und Neuburg (Bayern) verbringen seitdem rund 300 Teilnehmer jährlich drei Tage in einem der Camps. Auf dem Programm stehen Klettern, Bogenschießen, Theater spielen und Musik machen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen an einem Plakatwettbewerb teil oder bauen gemeinsam ein Floß. Bei all diesen spannenden Tätigkeiten erfahren sie vor allem eine Menge über sich selbst. Den Jugendlichen soll dabei so viel Freiraum wie möglich gegeben werden.
Doch es gibt auch Grenzen. Alkohol, Tabak und illegale Drogen werden nicht geduldet. Die Teilnehmer sollen ja die Erfahrung machen, dass Spaß und Abenteuer nicht nur mit dem Konsum von Drogen möglich sind. „Ich hatte im Camp voll viel Spaß und hab mich nicht gelangweilt, also geht das auch ohne Alkohol und Drogen“, schrieb eine 14jährige Teilnehmerin über ihre Erlebnisse im ADVENTURE CAMP.
Neben den erlebnispädagogischen Maßnahmen wird den Jugendlichen auf Informationsveranstaltungen Wissen zu Sucht und Sucht- bzw. Gewaltvorbeugung vermittelt. In Gruppendiskussionen und mit Rollenspielen wird außerdem der Umgang mit Konflikten und Krisensituationen praktisch erprobt.
Seit 2007 unterstützt HELP den Förderverein KEINE MACHT DEN DROGEN maßgeblich bei der Realisierung der ADVENTURE CAMPs. 2010 übernimmt der Verein die Finanzierung eines der Camps in Bayern.
Plakat und Informationsflyer zu den ADVENTURE CAMPs 2010
www.kmdd.de
Fotos: ADVENTURE CAMP 2007 (1) und 2009 (2), KMDD