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Beim IcanDo-Camp in Hannover konnten die Teilnehmer viele Sportarten ausprobieren.
Beim IcanDo-Camp in Hannover konnten die Teilnehmer viele Sportarten ausprobieren.

HELP unterstützt IcanDo-Camp in Hannover

Hannover. IcanDo… gemeinsam sind wir stark! – unter diesem Motto veranstaltete der Verein IcanDo e.V. aus Hannover in diesem Jahr vier Feriencamps. Unterstützung erhielt er dabei von HELP e.V., der Region Hannover und der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

Viermal jeweils fünf Tage lang boten IcanDo-Gründer Olaf Zajonc und sein Team ein umfangreiches Sportangebot: Fußball, Kampfsport, Rugby, Klettern, Akrobatik, Hip-Hop-Dance und Bogenschießen standen unter anderem auf dem Programm. Leistungsdruck oder Wettbewerbe gab es dabei nicht. Bei den insgesamt 450  Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 14 Jahren kam das gut an.

Durch die umfangreiche Unterstützung der Förderer konnte die Teilnahmegebühr für die jeweils fünf Tage auf 50 Euro begrenzt werden. Darin enthalten war auch die Verpflegung. Rund 50 % der TeilnehmerInnen nahmen aufgrund des finanziellen Hintergrunds ihrer Familien kostenlos an den Camps teil oder erhielten Ermäßigung.

Die erste Ferienfreizeit mit rund 60 Teilnehmern hatte in der letzten Märzwoche auf dem Gelände der Tellkampfschule in der Südstadt stattgefunden. Für den elfjährigen Pascal aus Hannover-Linden und den achtjährigen Özer aus dem Hannover-Sahlkamp war es das erste Feriencamp überhaupt. „Ich habe es mir aber genauso vorgestellt“, sagte Özer. Das ganztägige Sportangebot war genau nach seinem Geschmack. Besonders gefielen ihm Basketball und das freie Spielen auf dem Gelände. Nach mehreren Stunden Sport täglich ging aber auch einem Energiebündel wie ihm die Puste aus. „Irgendwann werden dann die Beine schwer“, meinte der Junge, der gerne Tornadoforscher werden möchte.

Am Ostercamp nahm er zusammen mit seiner Schwester Söngül teil. Die Zehnjährige spielt Fußball beim SV Borussia Hannover, im Feriencamp testete sie aber auch andere Sportarten: Basketball, Bogenschießen und Parcours. „Ich finde das Camp einfach toll“, meinte sie begeistert. Genau wie ihr Bruder fand Söngül hier Freunde und will auch weiterhin an den IcanDo-Camps teilnehmen.

Christopher aus Hannover-Nordstadt war schon zum dritten Mal dabei. Weil er bei seinem ersten Campaufenthalt den Fairplay-Preis gewonnen hatte, durfte er kostenlos mitmachen. Der Preis wird einmal pro Ferienfreizeit vergeben. Der 14-Jährige nahm das gerne an. „Man lernt hier andere Leute kennen, hat Spaß und trifft auch Bekannte wieder“, fasste er kurz zusammen.

Organisator Olaf Zajonc war mit dem Campverlauf genauso zufrieden wie die Teilnehmer. Sein Erfolgsrezept: „Wir bieten Bewegungsmöglichkeiten, die die Kinder ansonsten in dieser Form in den Schulferien nicht hätten.“ Dabei gehe es nicht nur um den Sport, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis in der Gruppe. „Hier treffen Kinder aufeinander, die normalerweise nicht in Kontakt kommen würden. Es bilden sich Freundschaften über Stadtteilgrenzen hinweg“, sagt der Sozialpädagoge und Sportwissenschaftler.

Das Angebot vom IcanDo e.V. findet auch die Stadt Hannover bemerkenswert. Oberbürgermeister Stephan Weil hatte dem Verein im Dezember 2011 den städtischen Integrationspreis Sport verliehen.

Für 2013 sind wieder Feriencamps in den Schulferien geplant. Informationen und Termine werden zum Jahresbeginn auf der Internetseite des IcanDo e.V. (Opens external link in new windowwww.icando-verein.de) bekannt gegeben.

  

 


Der SPD-Politiker Hubertus Heil im Gespräch mit Beate Gerling und Otto Wegmann von HELP.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundesfraktion besucht STEP Elternkurs

18.11.11

Hubertus Heil besuchte in dieser Woche einen STEP Elternkurs an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Hannover. Die Wissensvermittlung stehe bei der Bildungspolitik oft allzu sehr im Vordergrund, erklärte der SPD-Politiker. Dabei sei Persönlichkeitsentwicklung das eigentlich größere Thema.

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen!“ – dieser Satz, der auf ein afrikanisches Sprichwort zurückzuführen ist, fiel Hubertus Heil im Gespräch mit der STEP Elterntrainerin und HELP-Mitarbeiterin Beate Gerling, dem Vorsitzenden von HELP, Otto Wegmann, und der Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Grundschule, Beatrix Albrecht, ein. Vorausgegangen war die Feststellung der Schulleiterin Albrecht, dass sie Eltern – zu denen heute viele alleinerziehende Mütter zählen – oft überfordert bei der Erziehung ihrer Kinder erlebe. Während früher das Leben im Rahmen eines Mehrgenerationenhaushalts eine Entlastung für Eltern bedeutete, stünden sie heute mit der Kindererziehung oft alleine da. Da sei es wichtig, Unterstützungsarbeit, eben auch in Form der STEP Elternkurse, die HELP mittlerweile seit rund drei Jahren an der Albert-Schweitzer-Schule anbietet, zu leisten.

Hubertus Heil zeigte sich nach dem Besuch des Kurses, an dem er sich auch selbst rege beteiligte, „schwer beeindruckt“. „Wir müssen uns den gesellschaftlichen Problemen widmen, denn diese werden letztlich auch zu ökonomischen Problemen“, so der Politiker, der in seiner Fraktion für die Themen Wirtschaft und Bildung tätig ist. Heil zeigte großes Interesse, STEP Elternkurse in seinem Wahlkreis Gifhorn-Peine zu installieren.

www.instep-online.de

 

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