Die Stiftung Eine Chance für Kinder in Hannover kümmert sich vorrangig um Schwangere, junge Mütter und ihre Kinder, die sich in sozial schwierigen Lebenssituationen befinden. Ausgebildete Familienhebammen werden eingesetzt, um eine drohende Kindervernachlässigung und -verwahrlosung zu verhindern. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes werden die jungen Mütter begleitet um ihre oft problematischen Lebensverhältnisse zu stabilisieren. Die Schwangeren und Mütter lernen ihr Kind richtig zu versorgen, gesund zu ernähren und üben einen liebevollen Umgang mit ihm ein.
Auf der anderen Seite arbeitet Eine Chance für Kinder auch präventiv, damit es gar nicht erst zu ungewollten Schwangerschaften kommt. Dazu veranstaltet die Stiftung in Förder- und Hauptschulen Unterrichtsstunden zum Thema „Erlernen von Sozialkompetenz, auch im Umgang mit dem eigenen Körper“, wozu auch das Thema Schwangerschaftsverhütung gehört. Die zunehmende Zahl an Schwangerschaften bei sehr jungen Mädchen aus diesen Schultypen macht deutlich, dass die Mädchen Schwierigkeiten mit dem eigenen Körper, Gefühlen und zuletzt auch dem männlichen Geschlecht haben.
Nach der erfolgreichen Durchführung des Pilotprojekts Anfang 2008 setzte Eine Chance für Kinder die Unterrichtsstunden in steigendem Umfang fort. HELP finanziert das Präventivangebot seit Oktober 2008 an Haupt- und Förderschulen.
An folgenden Schulen finanziert HELP der Stiftung Eine Chance für Kinder Präventionskurse:
Albrecht-Dürer-Förderschule, Hannover
Astrid-Lindgren-Förderschule, Hannover
Erich-Kästner-Förderschule, Hannover
Ihme-Förderschule, Hannover
In verschiedenen Zeitunge wurde über die Stiftung Eine Chance für Kinder berichtet:
Neue Presse vom 5. November 2011
HAZ vom 5. November 2011
Bild Hannover vom 5. November 2011
www.eine-chance-fuer-kinder.de