Regenbogenkinder

Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Hortzeit endet mit der 4. Klasse, also mit dem Ende der Grundschulzeit. Doch für viele Eltern hört hier der Bedarf nach einer Entlastung bei der Betreuung ihrer Kinder – sei es, da sie alleinerziehend sind oder beide Eltern berufstätig sind – nicht auf. Diese Eltern müssen nach Alternativen zum bisherigen Hort suchen. Nicht selten bleiben die Kinder dann einfach zu Hause, wo ihnen der PC oder Fernseher als Freizeitunterhaltung dienen – wahrlich nicht die beste Lösung.

Aus bestehenden Hortgruppen bildete sich in Hannover Ende 2005 eine Interessensgemeinschaft, die dieses Problem angehen wollte. Es entstand der Verein Regenbogenkinder, der an zwei bis drei Tagen in der Woche für jeweils drei Stunden Kinder ab dem 5. Schuljahr aufnimmt, die sonst nach der Schule auf sich gestellt wären.

In dem Hort des Vereins, in dem ganz unterschiedliche Kinder zusammenkommen, wird ebenso verschiedenen Aufgaben nachgegangen. So wird gewaltpräventiv gearbeitet, Toleranz geübt, Selbständigkeit gefördert, es bieten sich Gesprächspartner zum Austausch an, es gibt tolle Spiel- und Freizeitmöglichkeiten und nicht zuletzt mittags ein warmes Essen, das nicht erst mit der Mikrowelle aufgewärmt werden muss.

Auch die Eltern bezieht der Verein Regenbogenkinder mit ein. So stehen die Betreuungspersonen in stetem Austausch mit ihnen, sie helfen bei verschiedenen Projekten mit und treten auch miteinander in Kontakt.

HELP unterstützte den Verein Regenbogenkinder bis 2011 finanziell bei der alltäglichen Arbeit.

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Ausgabe 19
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